
Azubi-Reportage von Manuel
Meine Ausbildung bei Meiser

| Name: | Manuel |
| Ausbildungsberuf: | Industriekaufmann im ersten Lehrjahr |
Hallo, ich heiße Manuel, ich bin 21 Jahre alt und befinde mich aktuell im 1. Lehrjahr der Ausbildung zum Industriekaufmann. Heute erzähle ich euch von meinem Weg und meinem Start bei MEISER.
Nach meiner Schulzeit wusste ich erstmal nicht so richtig, wie es für mich weitergehen soll. Um herauszufinden, wo meine Interessen liegen, habe ich mich für ein FSJ im sozialen Bereich entschieden. Dort habe ich schnell gemerkt, dass eine ungewisse Zukunft eigentlich eines der kleineren Probleme ist, die man haben kann – und habe gelernt, meine eigene Situation mehr zu schätzen.
Parallel dazu habe ich mich mit der Agentur für Arbeit zusammengesetzt, um meine Stärken und Schwächen mit verschiedenen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten abzugleichen. Dabei wurde mir schnell klar, dass ich eher praktisch arbeiten möchte. Rein theoretisches Wissen hatte ich in der Schule schon genug.
Deshalb habe ich mich schließlich für die Ausbildung zum Industriekaufmann entschieden.
Doch nun stand ich vor dem nächsten Problem: Welches Unternehmen passt zu mir? Trotz zahlreicher Bewerbungen und Gesprächen fand ich kein Unternehmen, das mich wirklich ansprach. Oft gab es nur leere Versprechungen, wenig strukturierte Abläufe oder unsichere Perspektiven nach der Ausbildung. Doch dann kam MEISER. Bereits beim Vorstellungsgespräch spürte ich, wofür der Familienbetrieb steht, denn das HR-Team nahm mir sofort die Aufregung und zeigte, wie schnell man sich hier wohlfühlen kann. Zum ersten Mal hoffte ich, bei einem Unternehmen angenommen zu werden.
Mittlerweile bin ich seit neun Monaten hier. Das erste halbe Jahr durfte ich in der Versandabteilung verbringen. Hier wurde ich herzlich aufgenommen und war von Anfang an bestens integriert. Vom Kundenkontakt an der Waage oder per Telefon und E-Mail über die Berechnung der Transportkosten bis hin zum Erstellen von Versandscheinen – die Abteilung deckte genau meine Interessen ab. Im Laufe der Zeit habe ich zunehmend mehr Verantwortung übernommen. So durfte ich beispielsweise den Werksverkehr zu unserer Niederlassung in Oelsnitz größtenteils eigenständig organisieren und planen. Anfangs war das eine Herausforderung, da ich mit verschiedenen, mir zuvor noch unbekannten Ansprechpartnern im Unternehmen kommunizieren musste. Daran fand ich jedoch schnell Gefallen.
Was mir in der Abteilung außerdem besonders deutlich wurde, ist die Internationalität des gesamten Unternehmens. Zwar war mir bereits vorher bewusst, dass MEISER weltweit führender Anbieter von Gitterrosten ist, doch erst durch den täglichen Kontakt mit LKW-Fahrern und Kunden aus zahlreichen Ländern konnte ich dies selbst unmittelbar erleben.
Rund um die Weihnachtszeit startete auch das erste Azubi-Projekt. Im Unternehmen veranstalteten wir eine Tombola, außerdem kümmerten wir uns am letzten Arbeitstag sowie auf dem Limbacher Weihnachtsmarkt um den MEISER-Stand. Ziel war es, so viel Geld wie möglich einzunehmen, da der Gewinn von der Geschäftsführung verdoppelt und an einen wohltätigen Zweck gespendet wurde. Die Planung übernahmen komplett die Azubis. Meine Aufgaben bestanden darin, die Zutaten für Crêpes und Getränke zu planen und einzukaufen, Geschenke für die Tombola zu besorgen und Lose im Unternehmen zu verkaufen. Da man währenddessen noch normal weiterarbeitet, ist diese Zeit zwar anspruchsvoll, aber besonders im Bereich Zeitmanagement sehr lehrreich.
Der halbjährliche Abteilungswechsel verlief bei mir etwas anders. Da das Marketing eine helfende Hand benötigte, durfte ich für zwei Monate bei der Erstellung der neuen Website mithelfen. Meine Hauptaufgabe lag im Bereich der Referenzbilder. Dabei war ich dafür verantwortlich, passende Fotos auszuwählen, sie auf der Website hochzuladen und mit entsprechenden Texten sowie Produktbeschreibungen zu ergänzen. Das waren wertvolle Monate, denn durch die intensive Beschäftigung mit der Website konnte ich tiefere Einblicke in das Unternehmen, insbesondere in die verschiedenen Produktbereiche, gewinnen.
Seit etwa einem Monat bin ich in der Stahlbearbeitung (BEA) tätig. Zu meinen Aufgaben gehören die Waage, also das Ein- und Auswiegen von LKWs, das Erfassen von Coil-Zertifikaten sowie die Vorbereitung der Lieferungen per Bahn. Das Besondere an dieser Abteilung ist, dass hier der Ursprung von MEISER liegt. Zwar hat sich das Unternehmen enorm vergrößert und diversifiziert, doch die Tradition bleibt bestehen, denn hier nimmt die Geschichte jedes einzelnen Produkts ihren Anfang. Deshalb werden täglich unzählige Tonnen Stahl angeliefert und weiterverarbeitet. Mir gefällt es hier sehr, und ich denke, dass ich in den kommenden Monaten noch viel lernen kann.
Mein gutes Bauchgefühl im Bewerbungsgespräch hat sich bestätigt. Ich bin sehr froh, dass ich mich für MEISER entschieden habe, und bin überzeugt, dass das auch in Zukunft so bleiben wird.